Insgesamt haben 225 Reiter mit 613 Pferden aus allen Teilen der Bundesrepublik 1230 Nennungen zu den offen ausgeschriebenen Meisterschaften abgegeben. Die prominenteste Reiterin ist dabei keine geringere als Kathrin Meyer zu Strohen aus dem niedersächsischen Hoya. Zeichnete sie sich doch im Jahr 2003 als Reiterin im Sattel der legendären Stute Poetin I für den größten sportlichen und züchterischen Erfolg in der Geschichte des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts und der Pferdezucht Brandenburg-Anhalt verantwortlich. Mit der in Neustadt (Dosse) gezogenen Sandro Hit-Tochter gewann Meyer zu Strohen damals sensationell das Bundeschampionat und die Weltmeisterschaften der sechsjährigen Dressurpferde. Im Anschluss avancierte die Ausnahmestute mit einem Preis von 2,5 Millionen Euro über Paul Schockemöhles PSI zum teuersten Auktionsreitpferd aller Zeiten. In Neustadt (Dosse) wird die erfolgreiche Reiterin sowohl in den Qualifikationen zum diesjährigen Bundeschampionat als auch zum Nürnberger Burgpokal an den Start gehen.
Ausgeschrieben sind insgesamt 32 Dressur- und Springprüfungen. Neben den Entscheidungen um die Meistertitelkämpfe und den Großen Preis am Sonntagnachmittag unter anderem die Qualifikation zum Bundeschampionat der fünf- und sechsjährigen Dressurpferde, die Sichtung des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt für die Vergabe der Bundeschampionats-Tickets der drei- und vierjährigen Reitpferde und Reitponys. Diese Prüfungen sind gleichzeitig Qualifikationen zum Länderchampionat mit dem Finale Mitte September bzw. November in Neustadt (Dosse). Die Meisterschaftsprüfungen für die Ponyreiter, Junioren und Jungen Reiter sind zugleich Sichtungsprüfungen für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Erneut gehört neben den Entscheidungen in der Meisterschaft die Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL zu den Höhepunkten im Programm. Der Wettbewerb wird als Deutsche Meisterschaft der jungen Dressurpferde bezeichnet. Der Burg-Pokal gilt als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- bis neunjährige Pferde. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georg Special.
Geschrieben von: B. Schroeder
Zeitplan als PDF-Datei



